Über mich
Hey, ich bin Bianca.
Ich bin Hundetrainerin geworden, weil ich mein Hobby zum Beruf machen wollte. Dass daraus einmal DOGMINDED entstehen würde, hätte ich damals nie gedacht. So richtig verändert hat sich mein Blick erst mit dem Einzug von Kurt. Am Anfang habe ich vieles so gemacht, wie man es eben lernt. Ich wollte alles richtig machen und dachte, dass genau das der richtige Weg ist. Mit Kurt konnte ich Verhalten aber nicht mehr nur oberflächlich betrachten. Er hat mich dazu gebracht, genauer hinzuschauen, Dinge zu hinterfragen und immer weiterzulernen. Plötzlich ging es für mich nicht mehr darum, dass ein Verhalten einfach aufhört. Ich wollte verstehen, warum es überhaupt da ist. Dadurch habe ich auch Amy mit anderen Augen gesehen. Sie war immer die Hündin, die nach außen einfach funktioniert hat. Das hat mir gezeigt, dass nicht nur die lauten Hunde unsere Aufmerksamkeit brauchen. Durch Kurt bin ich außerdem immer tiefer in Themen wie Herdenschutzhunde, Begegnungen, Erregung und Verhalten eingetaucht und habe verstanden, wie eng all das miteinander zusammenhängt. Genau dieser Blick prägt heute meine Arbeit. Ich möchte nicht nur das sichtbare Verhalten eines Hundes sehen, sondern gemeinsam mit seinen Menschen herausfinden, was dahintersteckt.
Besonders gerne begleite ich Mensch und Hund, wenn sie sich hilflos fühlen. Wenn der Hund bellt, unsicher ist oder immer wieder missverstanden wird. Und wenn seine Menschen schon so viel ausprobiert haben und einfach verstehen möchten, was ihr Hund ihnen eigentlich sagen will. Dabei ist mir genauso wichtig, dass auch der Mensch lernen darf. Ihr sollt euch bei mir genauso sicher fühlen wie eure Hunde. Niemand soll Angst haben, bewertet zu werden oder nicht gut genug zu sein. Ich habe gelernt, dass Führung nichts mit Härte zu tun hat, dass man Grenzen liebevoll setzen kann und dass sich ganz viel verändern kann, wenn wir anfangen, Verhalten wirklich zu verstehen.
Wenn du dir jemanden wünschst, der dir zuhört, gemeinsam mit dir hinschaut und euch Schritt für Schritt begleitet, bist du bei mir richtig.

Amy
Die Hündin, die mir gezeigt hat, dass auch die leisen Hunde gesehen werden wollen.
Amy kam aus einer Familie zu mir und war damals unglaublich unsicher. Draußen war für sie vieles beängstigend. Selbst Blätter, die durch den Wind über den Boden geweht wurden, konnten ihr Angst machen. Ich hatte oft das Gefühl, dass sie ihre Umwelt gar nicht richtig kennenlernen durfte und ihr einfach die Sicherheit fehlte.
Mit der Zeit ist aus der unsicheren Hündin mein absoluter Seelenhund geworden. Heute liebt sie Menschen, freut sich über jede gemeinsame Unternehmung und genießt einfach das Leben.
Das Schönste daran? Sie zeigt mir jeden Tag, dass Glück oft in den kleinen Momenten steckt.
Amy hat mir aber noch etwas ganz anderes beigebracht.
Nur weil ein Hund ruhig ist oder nach außen “funktioniert”, heißt das noch lange nicht, dass er sich wohlfühlt. Sie hat meinen Blick für die leisen Signale geschärft und mir gezeigt, wie wichtig es ist, auch die Hunde zu sehen, die nicht laut werden.
Dafür werde ich ihr immer dankbar sein.
Kurt
Der Hund, der meinen Blick auf Verhalten für immer verändert hat.
Mit Kurt ist ein Hund in mein Leben gekommen, der mich jeden Tag aufs Neue herausgefordert hat.
Er war von seiner Umwelt schnell überfordert, reagierte auf jedes Geräusch, hatte große Schwierigkeiten mit Menschen und Hundebegegnungen und ging oft bellend nach vorne. Nach außen wirkte er laut und stark.
Heute weiß ich, dass hinter all dem etwas ganz anderes steckte.
Nicht Stärke. Sondern Unsicherheit.
Genau das hat meinen Blick auf Hundetraining komplett verändert.
Durch Kurt habe ich angefangen, Verhalten nicht mehr verändern zu wollen, sondern verstehen zu wollen. Ich habe gelernt, genauer hinzuschauen und mich zu fragen, was ein Hund in diesem Moment eigentlich braucht.
Auch heute sind wir noch nicht am Ziel. Es gibt immer noch Situationen, an denen wir gemeinsam arbeiten. Aber genau das macht unsere Reise aus. Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, Schritt für Schritt gemeinsam weiterzugehen.
Was ich an Kurt besonders liebe, ist seine unglaubliche Sensibilität. Er spiegelt Dinge, die wir Menschen oft gar nicht wahrnehmen. Dadurch bringt er mich bis heute dazu, mich selbst immer wieder zu reflektieren und weiterzulernen.
Ohne Kurt gäbe es DOGMINDED wahrscheinlich nicht so, wie es heute ist.

Meine Philosophie
Hunde müssen nicht funktionieren. Und Menschen müssen nicht perfekt sein.
Genau daran glaube ich.
DOGMINDED ist entstanden, weil ich irgendwann gemerkt habe, dass Hundetraining so viel mehr ist als Sitz, Platz oder Fuß. Natürlich dürfen Hunde Signale lernen. Sie können den Alltag erleichtern und in vielen Situationen unglaublich hilfreich sein. Aber sie sind eben nur ein kleiner Teil. Denn das eigentliche Training beginnt für mich dort, wo wir verstehen, warum unser Hund sich so verhält, wie er sich verhält.
Für mich ist Verhalten kein Problem, das einfach weg muss. Es ist ein Hinweis, genauer hinzuschauen.
Stell dir Verhalten wie ganz viele kleine Zahnräder vor, die ineinandergreifen. Bedürfnisse, Emotionen, Erfahrungen, Gesundheit, Stress oder das Umfeld, all das beeinflusst Verhalten. Bei jedem Hund sind diese Zahnräder anders eingestellt. Genau deshalb gibt es keine Lösung, die auf jeden Hund passt. Gemeinsam finden wir heraus, welche Zahnräder bei deinem Hund eine Rolle spielen und an welchen wir drehen dürfen, damit nachhaltige Veränderung entstehen kann.
Mir geht es nicht darum, möglichst schnell irgendein Verhalten zu verändern. Mir geht es darum, gemeinsam einen Weg zu finden, der zu euch passt. Einen Weg, mit dem ihr euch beide wohlfühlt. Denn genau dort beginnt für mich echte Veränderung.
Genauso wichtig wie dein Hund bist aber auch du.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn der eigene Hund reagiert und man das Gefühl hat, alle schauen zu. Wenn man zweifelt, verunsichert ist oder sich fragt, ob man gerade alles falsch macht. Genau deshalb begleite ich nicht nur deinen Hund. Ich begleite auch dich.
Du lernst bei mir nicht nur, deinen Hund besser zu verstehen. Du lernst auch, ihm Halt zu geben. Da zu bleiben, wenn es schwierig wird. Ruhe auszustrahlen, wenn dein Hund sie selbst gerade noch nicht finden kann. Denn genau das bedeutet Führung für mich. Nicht Kontrolle, sondern Sicherheit.
Und keine Sorge, das muss nicht von heute auf morgen klappen. Auch das ist ein gemeinsamer Lernprozess. Für deinen Hund genauso wie für dich.
Ich bin davon überzeugt, dass jeder Hund liebevoll begleitet werden kann, ganz egal, welches Verhalten er zeigt.
Bei mir sollen sich Menschen genauso sicher fühlen wie ihre Hunde.
Du musst bei mir nichts beweisen. Du darfst Fragen stellen, Fehler machen, unsicher sein und lernen. Ohne Angst, bewertet zu werden. Denn nur wenn wir uns sicher fühlen, können wir wirklich lernen. Das gilt für unsere Hunde genauso wie für uns Menschen.
Ich wünsche mir, dass du nach einem Training nicht nur neue Übungen mit nach Hause nimmst. Ich wünsche mir, dass plötzlich ganz viel Sinn ergibt. Dass du deinen Hund mit anderen Augen siehst. Dass aus Hilflosigkeit Verständnis wird. Und aus Verständnis wieder Zuversicht.
Denn genau das wünsche ich mir für jedes Mensch-Hund-Team.
Nicht perfekt zu sein.
Sondern den eigenen Weg zu finden.
Hunde müssen nicht funktionieren. Und Menschen müssen nicht perfekt sein.
Meine Qualifikationen
Meine größte Lehrmeister sind meine eigenen Hunde und die vielen Mensch-Hund-Teams, die ich begleiten durfte. Gleichzeitig ist es mir wichtig, mich fachlich kontinuierlich weiterzubilden. Deshalb bilde ich mich regelmäßig weiter und verbinde aktuelles Wissen mit meiner täglichen Praxiserfahrung.
Ausbildungen & Qualifikationen
- Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz
- Hundetrainerin - seit 2021
- Verhaltensberaterin - seit 2025 bei Mirjam Cordt – mit besonderem Schwerpunkt auf Verhalten, Herdenschutzhunden und Tierschutzhunden
- Tierheilpraktikerin (in Ausbildung)
- Regelmäßige Weiterbildungen in den Bereichen:
Verhalten und Verhaltensauffälligkeiten, Hundebegegnungen, Aggressionsverhalten, Angst und Trauma, Stress und Erregung, Selbstregulation und Co Regulation sowie Gesundheit und Ernährung
Denn ich bin überzeugt: Lernen hört nie auf. Weder für unsere Hunde noch für uns Menschen.









