FAQ - Du hast noch Fragen? Hier sind die Antworten:
1. Warum starten wir mit einem Erstgespräch?
Weil gutes Training nicht erst bei der sichtbaren Reaktion beginnt. Im Erstgespräch schauen wir uns deshalb nicht nur das aktuelle Verhalten an, sondern auch die Vorgeschichte, den Alltag, mögliche Auslöser und die Bedürfnisse deines Hundes. Der Anamnesebogen hilft mir dabei, mich bereits vor unserem Termin auf euch vorzubereiten. So können wir anschließend gezielt entscheiden, was ihr wirklich braucht und wie der weitere Trainingsweg aussehen kann.
2. Warum findet ein Teil des Trainings online statt?
Weil wir viele wichtige Dinge viel besser in Ruhe besprechen können, ohne dass dein Hund gleichzeitig mit einer schwierigen Situation umgehen muss. Wir können Verhalten einordnen, Zusammenhänge verstehen, Management besprechen und das weitere Training vorbereiten. So bleibt beim anschließenden praktischen Training mehr Raum für das, worum es wirklich geht: euch und euren Hund.
3. Kann Online-Training ein Training vor Ort ersetzen?
Ja, je nach Thema durchaus. Nicht jedes Problem muss ich live vor Ort sehen, um euch sinnvoll begleiten zu können. Mit einer ausführlichen Anamnese, Videos aus eurem Alltag und einem genauen Blick auf die jeweiligen Situationen lässt sich auch online sehr gezielt arbeiten.
Auch wenn ihr weiter entfernt wohnt, kann Online-Training eine gute Möglichkeit sein, gemeinsam zu arbeiten, ohne dass die Entfernung einer fachlichen Begleitung im Weg steht.
4. Muss mein Hund schon etwas können, bevor wir starten?
Nein. Dein Hund muss weder bestimmte Signale beherrschen noch „funktionieren“. Wir starten genau dort, wo ihr gerade steht, und bauen das Training so auf, dass es zu euch passt.
5. Was ist, wenn mein Hund bellt, knurrt oder Abstand zu anderen Hunden oder Menschen braucht?
Das ist kein Ausschlusskriterium. Gerade Begegnungsthemen, Unsicherheit und Aggressionsverhalten gehören zu meinen Schwerpunkten. Wichtig ist nur, dass ich vorher weiß, was euch beschäftigt, damit ich Situationen entsprechend planen und das Training sicher gestalten kann.
6. Kann ich direkt an jedem Gruppentraining teilnehmen?
Nicht immer. Mir ist wichtig, dass Gruppentraining für alle Beteiligten wirklich Lernen ermöglicht, für Hunde und Menschen.
Gerade bei Beschäftigungskursen möchte ich die teilnehmenden Hunde vorher kennenlernen. So kann ich besser einschätzen, welche Rahmenbedingungen sie brauchen und vermeiden, dass unnötig Frust oder Überforderung entsteht.
7. Was brauche ich für die Teilnahme?
Dein Hund benötigt eine gültige Haftpflichtversicherung und einen altersentsprechenden Impfstatus. Welche Ausrüstung ihr für das jeweilige Training benötigt, teile ich euch vorab mit.
8. Was bedeutet bedürfnisorientiertes Training, darf mein Hund dann alles?
Nein. Bedürfnisse ernst zu nehmen bedeutet nicht, auf Grenzen zu verzichten. Orientierung, Sicherheit und klare Rahmenbedingungen gehören für mich genauso dazu. Führung bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen, Halt zu geben und Entscheidungen dort zu treffen, wo der Hund sie gerade nicht selbst tragen kann.
9. Was passiert, wenn mein Hund während des Trainings überfordert ist
Dann passen wir die Situation an. Das kann mehr Abstand, Bewegung, eine Pause, Management oder auch ein früheres Ende bedeuten. Ein Hund muss eine Situation nicht „aushalten“, damit Training erfolgreich war.
11. Kannst du garantieren, dass ein bestimmtes Verhalten verschwindet?
Nein. Verhalten wird von vielen Faktoren beeinflusst, unter anderem von Emotionen, Lernerfahrungen, Gesundheit, Umwelt und Alltag. Deshalb gibt es bei Verhalten keine seriöse Erfolgsgarantie. Mein Ziel ist, gemeinsam mit euch Ursachen zu verstehen, realistische Veränderungen zu ermöglichen und euch auf diesem Weg fachlich zu begleiten.


